10.08.25 | Sonntagsgruß von Dennis

Moin liebe Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft,
Moin liebe Gäste,

stellt euch einmal vor: Der 10. August ist nicht nur Laurentiustag – sondern auch Faulpelztag! Ein Tag, an dem es quasi göttlich erlaubt ist, einmal die Füße hochzulegen. Denn „am siebten Tag ruhte Gott von allen seinen Werken“ (Gen 2,2) – und ließ damit auch für den Faulpelz ein gutes Vorbild da.

Gibt es einen besseren Tag, um einen Gang runterzuschalten? Wer sich heute mal nicht unnütz macht, betreibt wahre Nachfolge – zumindest für 24 Stunden.

Was steckt hinter dem Faulpelztag?

Der Faulpelztag („National Lazy Day“) wird in den USA gefeiert, dessen genauen Ursprung man nicht so sicher weiß, dieser Tag ist aber längst auch bei uns gern angenommen. Er erinnert, meist mit Augenzwinkern, daran, dass Nichtstun manchmal heilsam und sogar nötig ist. Es geht hier nicht darum, dauerhaft Verantwortung zu vermeiden – sondern, einen bewussten Gegenpol zur Daueraktivität zu setzen. Kurz gesagt: Auch Gott hat das „Chillen“ erfunden!

So kann man den Faulpelztag (auch noch im Urlaub) angehen:

  • „Tun lassen“ statt „zu tun haben“: Überlass heute anderen die To-Do-Listen. Lass Toaster, Spülmaschine oder Andere für dich arbeiten.
  • Mittagsschlaf als spirituelle Übung: Lege dich mit gutem Gewissen hin und führe ein kleines Gespräch mit dem Himmel – zwischen zwei Nickerchen.
  • Entschleunigen: Geh langsam, atme tief, schau nach oben (besonders in der Perseiden-Zeit!). Jeder Moment kann ein Wunder sein.
  • Nichtstun gemeinsam zelebrieren: Triff Freunde am Strand, im Park, im Garten oder auf dem Balkon – und genießt zusammen die hohe Kunst des Unproduktiven.

Heute kannst du, frei nach Psalm 23, getrost sagen: „Er führt mich auf eine Liegewiese und stillt meinen Drang nach Urlaub/Ruhe.“
Manchmal ist Faulsein auch ein Zeichen spiritueller Reife!

Ich wünsche Ihnen und euch einen schönen, humorvollen und „faul-sein-Sonntag“ oder das, wonach euch ist.
Ihr und euer

Dennis