12.12.25 | Unverhofft kommt oft…
Unverhofft kommt oft – Anfang August hat es mich erwischt. Details zu meinem Bandscheibenvorfall im Nacken erspare ich uns – spürbar ist er in unserer Pfarreiengemeinschaft trotzdem.
Darum zuerst: Ein großes Dankeschön an alle, die seitdem mehr schultern.An das pastorale Team und alle Ehrenamtlichen, die zusätzliche Gottesdienste übernehmen und vieles im Hintergrund auffangen. Und an die Priester aus der Nachbarschaft, die unkompliziert einspringen. Zu erleben, wie viel möglich wird, wenn viele zusammenstehen, berührt mich sehr.
Danke auch für jedes stille Gebet, jede Nachricht, jeden Gruß. Es tut gut zu wissen, dass Menschen mitgehen.
Meine Tage sind im Moment geprägt von Therapien, die meinen rechten Arm wieder beweglich und kraftvoll machen sollen. Anfangs ging kaum etwas voran – inzwischen wird es Schritt für Schritt besser. Trotzdem braucht es Geduld. Stand heute rechne ich damit, frühestens Anfang bis Mitte März wieder in den Dienst zurückzukehren. Und ja: Jeder, der schon einmal länger krank war, weiß, wie wenig planbar solche Prozesse sind.
Ich wünsche uns allen Mut und Ruhe, Klarheit für das, was gerade dran ist, und Momente, die uns tragen und verbinden. Am Ende ist niemand wirklich allein.
Das erzählt uns auch das große Fest, auf das wir zugehen – jede und jeder an dem eigenen Ort, und doch gemeinsam unterwegs. Auch damals kam vieles überraschend, und trotzdem fanden Menschen zueinander und Halt in der Gemeinschaft.
In diesem Sinne: Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, einen guten Übergang ins neue Jahr und die Vorfreude auf ein Wiedersehen 2026.
Andreas










