Zwikofi-Ausflug in Aurich

Am vergangenen Samstag ging es für die Kinder der Zwikofi-Gruppe auf eine spannende Reise in die Welt der Industrie. Ziel war die Firma „Andreas Bürsten“, ein traditionsreicher Betrieb, der seit über 80 Jahren Bürsten, Besen und Reinigungsmittel für Großkunden herstellt.

Michael zeigte und erklärte die einzelnen Fertigungsschritte, die für einen Besen nötig sind.

Mit großen Augen verfolgten die Kinder den Weg vom schlichten Rohling bis zum fertig montierten Besen. In den Werkshallen konnten sie Schritt für Schritt beobachten, wie moderne Maschinen die einzelnen Borsten einziehen, befestigen und schließlich die Besen formen. Besonders faszinierend war für viele, dass Bürsten aus ganz unterschiedlichen Materialien hergestellt werden – je nachdem, ob sie später in der Küche, in der Werkstatt oder sogar im Straßenbau verwendet werden.

Das ganze passiert natürlich vollständig computergesteuert, um unterschiedliche Größen und Materialien zu verarbeiten.

Zum Abschluss des Vormittags durften die Kinder selbst Hand anlegen: Jeder bekam einen eigenen Besenrohling und einen Stil, den sie bunt mit Stiften gestalten konnten. Anschließend wurde ihr „Werkstück“ mit Borsten bestückt und zusammengesetzt. So nahm jedes Kind ein ganz persönliches Erinnerungsstück mit nach Hause.

Zunächst bekam jedes Kind den sogenannten Rohling, den die Firma angeliefert bekommt.


Anschließend kamen die Rohlinge in die Maschine.


Hier wurden zunächst die Löcher für die Borsten gebohrt.


Anschließend wurden in einer atemberaubenden Geschwindigkeit die Borsten mit entsprechenden Widerhaken in die Löcher gestanzt.


Dann wurden die überstehenden Borsten mit einer weiteren Maschine abgetrennt, damit eine gleichmäßige Unterseite entsteht.


Dann kam noch der Adapter für den Stiel drauf und der Besen war fast fertig.


Tadaaa!

Der Vormittag verflog wie im Flug und erinnerte ein bisschen an die Sendung mit der Maus, nur eben live. Es war ein erlebnisreicher Ausflug, bei dem Lernen und Staunen wunderbar zusammenfanden.

Fotos und Text: Markus Husen