2017-06-05 | Kirche als Geburtstagskind

„Ein Stern ist für uns aufgegangen. Charlotte ist zur Welt gekommen. Tina und Matthias freuen sich über die Geburt ihrer ersten Tochter.“So begann Johannes Ehrenbrink in Aurich seine Pfingstpredigt…

Er bekam Applaus „auf offener Bühne“. Der Pastor verglich die Kirche, die vor rund 2000 Jahren an Pfingsten durch den Heiligen Geist zur Welt gekommen ist, mit einem „normalen“ Geburtstagskind. Immer wieder lud Ehrenbrink mit seiner Predigt zum Schmunzeln und Bedenken ein.

Die Fürbitten spiegelten die Vielfalt der Ludgerus-Gemeinde wider: Die Gläubigen hörten sie in mehreren Sprachen.

Die Kirche war bestens gefüllt, unter anderem mit einer auswärtigen Familie. Als jemand aus der ersten Reihe diese Gäste in der zweiten Reihe einlud, nach der Heiligen Messe den Frühschoppen im Bonihaus zu besuchen, guckten die Auswärtigen freudig überrascht. Ein junges Mädchen sagte: „Oh! Wir sind aber mit 25 Leuten hier.“ Ihr wurde versichert: „Das kriegen wir hin.“

Eine ältere Dame entpuppte sich als Mutter der Reisegesellschaft, zu Hause im Kreis Vechta. Mit ihren sechs Kindern, mit Schwiegerkindern und Kindeskindern, die aus ganz Deutschland angereist waren, machte sie sich in Ostfriesland ein paar schöne Pfingsttage.

Am Ende wurde es für die Fünfundzwanzig zwar nichts mit dem Frühschoppen (das bestellte Mittagessen wartete), aber sie fühlten sich in Aurich bestens aufgenommen – zumal Johannes Ehrenbrink die Familie nach dem Gottesdienst noch in ein munteres Gespräch verwickelte.

Überhaupt scheint Pfingsten ein beliebter Tag zu sein, um Familie – sprich Gemeinschaft – zu feiern. Auch mehrere Pfarrangehörige freuten sich über viel „Familienzuwachs“.

Herzlich eure
Turmflüsterin

Auch ohne die große Gastfamilie war es im Bonihaus beim Frühschoppen richtig schön eng.

Markus sorgte für höchst lebendigen Auslauf beim Nachwuchs.

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