Firmprojekttag – und 200 junge Leute kamen

2016-02-16 Firmprojekttag8_1Von Kyra Watermann | „Ich lebe um zu…“ – das war das Thema und der Titel für den diesjährigen Firmprojekttag des Dekanats Ostfriesland, der in St.-Ludgerus Aurich durchgeführt wurde.

Bereits ab 8:30 Uhr trafen die ersten HelferInnen ein, um auf dem gesamten Gelände von St. Ludgerus Aurich alles herzurichten (Mülleimer aufstellen, Mittagessen vorbereiten, Hinweisschilder errichten etc.).

Um 10:00 Uhr ging es los: Rund 200 Jugendliche aus ganz Ostfriesland (von 240, die sich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten) trafen nach und nach in Aurich ein – ob mit dem Bus, dem Gemeindebulli, mit Auto oder Fahrrad. Die Kirche wurde voll.

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Volle St.-Ludgerus-Kirche.

Die rund 200 Jugendlichen und 60 HelferInnen füllten die Kirche – und selbst noch den berühmten letzten Platz.

Im Gotteshaus ging es los. Dekanatsjugendreferent Dennis Pahl und Teamerin Anna Meyerhoff begrüßten alle Anwesenden, darunter auch Bischof Dr. Franz-Josef Bode, der den kompletten Tag begleitete, und führten in die Thematik des Projektes ein.

„Ich lebe, um zu…“ Darum sollte es beim ersten Workshop gehen. Die Jugendlichen kamen in einen Austausch zu den Anregungen „Ich lebe, um zu…; Ich lebe, NICHT um zu….; Ich lebe in der Gemeinschaft, um zu…“. Die Ergebnisse wurden allen im Anschluss in der Kirche präsentiert.

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Workshops zu unterschiedlichsten Themen waren im Angebot.

In der Mittagspause wurden alle gestärkt. Es gab reichlich Hot Dogs sowie Obst und Gemüse, so dass alle satt werden konnten.

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Hier wurden Hotdogs hergerichtet und verspeist.

Während der Mittagspause wurde unter anderem die Presse zu einem Pressegespräch mit dem Bischof ins Wohnzimmer von Johannes Ehrenbrink eingeladen (weitere Informationen dazu auf: www.dekanat-ostfriesland.de).

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Pressegespräch im Wohnzimmer von Johannes Ehrenbrink.

Gut gestärkt ging es in einen nächsten Workshop. Die Jugendlichen konnten sich im Vorfeld interessen-orientiert für einen von insgesamt 16 Workshops anmelden. Themen waren Prävention (Drogen und Aklohol), soziale Medien, Musik, Zukunft, Selbstbewusstsein, Theater, Erlebnispädagogik, Flüchtlinge, Tod und Trauer und einige mehr. Dabei ging es unter anderem um persönliche Haltungen, um das persönliche Engagieren und Akzeptieren.

Der Firmprojekktag endete mit einem feierlichen Gottesdienst, in dem der Bischof predigte. Das Hauptgebot der Liebe stand im Mittelpunkt. So gab der Bischof den Jugendlichen und allen Anwesenden mit auf dem Weg, sich auch im Alltag „als Nächster und Nächste zu erweisen“.

Musikalisch wurde der Gottesdienst schwungvoll von den Mitgliedern aus dem Workshop „Musik“ unter der Leitung von Doris Bigalski und Brigitte Hesse gestaltet.

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Während des Gottesdienstes stellten einige Gruppen in Standbildern die Themen Gewalt, Mobbing und Handy dar. Im Bild die Standgruppe Handy, die allerdings kurz davorsteht, Liebe geschenkt zu bekommen und ihre Starre zu lösen.

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Eindrucksvolle Darstellungen während des Gottesdienstes.

Nach dem Gottesdienst ließen einige HelferInnen symbolisch Luftballons steigen. Diese trugen einen Zettel (ausgefüllt von den Jugendlichen) zu den Fragen: „Welchen Beitrag möchte ich für die Gesellschaft leisten? Was wünsche ich mir von der Gesellschaft?“

Es war ein toller, erlebnisreicher Tag mit vielen fleißigen HelferInnen und engagierten und interessierten Jugendlichen.

Danke an alle, die diesen Tag vorbereitet und mitgestaltet haben.

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Den drei Standgruppen begegnet die Liebe: Mit Herz kommt Bewegung in alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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Luftballons stiegen in den Himmel.

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TeilnehmerInnen in der Kirche: Es war knackeeng.

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Und die TeilnehmerInnen noch einmal vor der Kirche (Fotos: Brigitte Hesse).

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