M. Franziska | Elisabeth-Schwester in Aurich

In der DDR aufgewachsen | * 1939

franziska-sr-9Schwester Maria Franziska, die im Auricher Konvent der Schwestern von der Heiligen Elisabeth lebt und arbeitet, wurde am 26.1.1939 in Wölbkendorf, Kreis Rostock, als Brigitte Paech geboren. In dem kleinen Ort mit 200 Einwohnern erlebte sie mit ihrer Schwester auf dem elterlichen Hof eine frohe Kindheit. Der Ort gehörte zur acht Kilometer entfernten katholischen Gemeinde Malow. Hier wurde sie getauft, ging zur ersten heiligen Kommunion und wurde gefirmt. Nach dem Schulabschluss blieb sie auf dem elterlichen Hof.

Nachdem – und davon blieb kein Landwirt in der DDR verschont – Feld und Vieh an eine Landwirtschaftliche Produktions-Genossenschaft (LPG) hatten abgegeben werden müssen, bekam das Mädchen Brigitte Paech eine Stelle im Kindererholungsheim Rerik – eine Begegnung, die das ganze Leben der jungen Frau bestimmen sollte. Denn das Haus gehörte den Schwestern von der hl. Elisabeth. So kam Brigitte, die heutige Schwester Franziska, mit den Elisabethschwestern in Kontakt.

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Nach dem Gottesdienst am 75. Geburtsttag von Sr. Franziskas richtete die Gemeinde für die Ordensfrau eine kleine Feier aus.

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Viel Beifall und Freude.

1961 trat sie ins Noviziat in Halle ein, wo sie eine Facharbeiterausbildung für Köchinnen machte. Sie kochte dann 30 Jahre für die Kinder in Leinfelde, bevor sie in den Konvent in Aurich wechselte. Auch hier liefert Schwester Franziska Meistergewerke ihrer Kochkunst ab.

Schwester Franziska, die am 29. September 2013 ihre Goldene Profess feierte, ist ein wichtiges Bindesglied in der Pfarreiengemeinschaft. Mit Beate Eggers vom Pfarrgemeinderat ist die Schwester oft nach Neustadtgödens, Wittmund oder Wiesmoor unterwegs, um in den dortigen Kirchen den Gottesdienst vorzubereiten oder mitzugestalten.

Sie hat ihren Blick auf die Armen gerichtet. Die Kinder in Litauen sind ihr besonders ans Herz gewachsen. Schwester Franziska strickt für sie in ihrer Freizeit Strümpfe, Mützen und Schals.

Sie blickt auch auf die Armen, die an die Tür des Schwesternhauses in Aurich klopfen. Sie weiß, wie sie mit ihnen sprechen muss, und weiß vor allem zu helfen, indem sie Lebensmittel ausgibt.

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Ein schöner Tag für Sr. Franziska. Links: Schwester Magdalena, die Leiterin des Konvents in Aurich.

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