Mahnung zum 80. Jahrestag des Kriegsbeginns

Am Sonntag, 1. September, jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Die Vorsitzenden der Deutschen und der Polnischen Bischofskonferenz haben dazu einen Brief veröffentlicht, der auch eine Mahnung ist.

Der Krieg hatte mit dem Angriff des nationalsozialistischen Deutschland auf Polen in den Morgenstunden des 1. September 1939 seinen Anfang genommen.

Das Papier der Bischöfe ist von den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen, Kardinal Reinhard Marx und Erzbischof Stanisław Gądecki, sowie den Co-Vorsitzenden der Kontaktgruppe der Polnischen und der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick und Bischof Jan Kopiec, unterzeichnet. Der Text erinnert an die Gräuel des Kriegs und an die Etappen der Versöhnung zwischen den Völkern, zu der die Kirche wichtige Anstöße gegeben habe.

Abschließend mahnen die Bischöfe, „mit den Früchten der Versöhnung verantwortungsbewusst“ umzugehen und „sie nicht leichtfertig in politischem Interesse“ preiszugeben. Die Zukunft liege darin, „die Einheit Europas, das auf christlichen Fundamenten errichtet ist, zu festigen und zu vertiefen“.

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