Der Geschmack der Freiheit

Die Theatergruppe und der Wahlpflichtkurs Theater an der IGS Aurich-West thematisieren in ihren jüngsten Aufführungen die Situation von Flüchtlingen. „Der Geschmack der Freiheit“ heißt ihr Stück und hat folgenden Inhalt…

Einige junge Erwachsene treffen sich am Strand in Griechenland; alle sind auf der Suche nach ihrer persönlichen Freiheit und auf der Flucht vor den Zwängen in Deutschland.
Plötzlich taucht eine Gruppe junger Frauen auf, die über das Meer geflohen ist (frei nach den 2500 Jahre alten „Schutzflehenden“ von Aischylos).

Es geht um Begegnungen, Konflikte, Ängste und um die Frage, was Freiheit ist und was man dafür zu riskieren bereit ist.

Eine griechische Tragödie trifft auf Menschen von heute. Dass der griechische Dichter Aischylos bereits vor 2500 Jahren das Thema aufgegriffen hat, ist sicher kein Zufall. Bei ihm und im Stück der Theatergruppe fliehen die Frauen vor Zwangsheirat. Die jungen Akteure der IGS haben versucht, aktuelle Anspielungen auf Staaten, Religionen usw. zu vermeiden. Parallelen liegen ohnehin auf der Hand.

Sie nutzen in ihrem Stück sowohl ihre Alltagssprache als auch etwas „verschrobene“ Textpassagen, die den alten Übersetzungen der griechischen Tragödie nachempfunden sind.

Die Aufführungstermine sind am heutigen Donnerstag, 18. Mai, und am Sonntag, 21. Mai, jeweils um 20 Uhr im Forum der IGS; der Eintritt ist frei. Am 8. Juni ist eine etwas verkürzte Fassung im Rahmen des Vis à Vis-Festivals in der Stadthalle zu sehen. Der genaue Termin wird im Festival-Programm ausgewiesen.

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