Erste Hl. Messe in Wittmund nach dem Lockdown

Am Sonntag fand nach zehnwöchiger Pause wieder ein Sonntagsgottesdienst in Wittmund statt. Durch die Vorgaben des Bistums mussten einige Vor-bereitungen getroffen werden, damit der Gottes-dienst stattfinden konnte.

Das war ein anderer Gottesdienst, wie die Gemeinde ihn sonst gewohnt war. Die Gottesdienstbesucher mussten sich vorher anmelden und die Plätze wurden nach einem Plan belegt. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist immer ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Die Hände müssen desinfiziert werden.

Ein Ordner hatte die Plätze zugewiesen und darüber gewacht, dass die getroffenen Maßnahmen eingehalten wurden. Der Zelebrant musste zur Kommunionspendung einen Mundschutz tragen und der Kirchenraum war mit Klebeband markiert, so wie es schon aus den Supermärkten bekannt ist.

Es war halt alles anders. Man konnte eine Spannung in der Luft spüren, die vermutlich nicht vom heiligen Geist kam, sondern von den getroffenen notwendigen Maßnahmen.

Es war eine Wohltat wieder Gottesdienst gemeinsam zu feiern.

Trotz Mundschutz konnte man an den Augen jedes Einzelnen die Dankbarkeit und Freude des Wiedersehens erkennen. Auch wenn wieder in kleinerem Rahmen zusammen Gottesdienst gefeiert werden kann, ist der soziale zwischenmenschliche Abstand noch deutlich.

Da die Abstandsregeln und Maßnahmen zu aller Besucher Schutz sind, müssen sie wohl noch einige Zeit beibehalten werden. In der Hoffnung und mit Gottes Hilfe auf eine baldige Normalität.

Text: Patrick Blaes
Fotos: Peter Kirby

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