Zweites Treffen der Chormitglieder – Grillen und mehr

Es ist schon eine ganze Weile her, seit auf der Jahreshauptversammlung des Kirchenchores unter dem Punkt „Gesellige Veranstaltungen“ voller Vorfreude auf den Sommer, ein Termin zum Grillen festgemacht wurde.

Allerdings herrschte auch eine völlige Ahnungslosigkeit über das, was sich kurz darauf in Deutschland und auf der ganzen Welt ereignen würde.

Sollte der Termin nun etwa ausfallen? Das erste Chortreffen im Juni – es wurde darüber berichtet – machte Hoffnung, dass das Grillen wie geplant stattfinden könnte, wenn auch unter Corona- Bedingungen.

Am vergangenen Dienstag war es dann soweit: der Kirchenchor hatte den Willen zum Grillen! Ein vierköpfiges Organisationsteam aus Mitgliedern des Vorstands sollte sich um den reibungslosen Ablauf des kleinen Festes kümmern. Im steten Bemühen, alles gut und richtig zu machen, wurden viele E-Mails und noch mehr WhatsApp Nachrichten hin und her geschickt – mit dem Ergebnis, dass quasi aneinander vorbei und nicht miteinander organisiert wurde. Aus purer Verzweiflung und zur Bündelung der Nachrichten wurde eine WhatsApp Gruppe gegründet, denn: „wenn Du mal nicht weiter weißt, dann bilde einen Arbeitskreis!!“ In dieser Gruppe war zwischenzeitlich zu lesen „ich brech‘ zusammen“ sowie „okay, ich bin raus aus der Organisation“, oder ein eher schmallippiges „Tja“, so dass es verwunderte, dass keiner der Teilnehmer diese kaum gegründete Gruppe wieder verlassen hat.

Ein weiteres Team, bestehend aus Klaus und Markus, sollte sich um das Wesentliche des Abends kümmern: das Fleisch und dessen Zubereitung! Jeder weiß ja, dass in der Kette der Ereignisse rund ums Treffen, wie die Beschaffung des Essens und der Getränke, die Zubereitung der Salate und sonstige Nebensächlichkeiten, auf diesen beiden Schultern die einzig große Verantwortung ruhte.

Nicht nur am Grill gaben Klaus und Markus alles. Auch in der Küche waren sie am Schaffen.

Letzten Endes hat alles wunderbar geklappt und es war alles da, was für einen gelungenen Abend benötigt wurde: leckeres Essen, verschiedene Getränke, kleine Naschereien und ganz wichtig: lauter nette Menschen.

Natürlich durfte auch der obligatorische „Pausenschnaps“ nicht fehlen!

Leider war nur ein kleiner Kreis von 13 Personen anwesend. Viele Chormitglieder konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht mit dabei sein. Am Ende waren sich jedoch alle Anwesenden einig: es war ein sehr schöner und gemütlicher Abend.

Gegessen wurde selbstverständlich nur auf Abstand. Geschmeckt hat es trotzdem!

Weitere Lockerungsmaßnahmen im Umgang mit Corona lassen hoffen, dass nach den Sommerferien wieder gesungen werden darf. Denn auch wenn über die Zeit versucht wurdem, den Kontakt zu halten – eines fehlt den Chormitgliedern ganz sicher: das Singen in Gemeinschaft mit allem was dazu gehört!

Text: Eva Stephan
Fotos: Eva Stephan und Hildegard Lüken

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